
EA's Executive Vice President Vince Zampella hat Klarheit über den aktuellen Status der Need-for-Speed-Franchise geschaffen. Da NFS Unbound vor über zwei Jahren erschienen ist und seither keine weiteren Ankündigungen von EA erfolgten, haben sich Rennspiel-Fans Gedanken über die Zukunft der Reihe gemacht.
Ressourcenverlagerung zur Battlefield-Entwicklung
Das Schweigen rührt daher, dass sich Criterion Games derzeit darauf konzentriert - das nächste Battlefield zu entwickeln. Zampella bestätigte, dass EA diesen Military-Shooter priorisiert, wobei vier Studios zusammenarbeiten, um umfangreiches Spielerfeedback in die Entwicklung einfließen zu lassen.
Dieser All-hands-on-deck-Ansatz folgt den Lehren aus dem holprigen Start von Battlefield 2042. Zampella betonte das Engagement, vergangene Fehler durch eine engere Einbindung der Community zu vermeiden - eine Philosophie, die sich nun auch auf Updates für NFS Unbound erstreckt.
Strategische Pause für Need for Speed
EA scheint erst dann wieder auf Need for Speed zurückzukommen, wenn Battlefield veröffentlicht ist und die erste Phase nach dem Launch abgeschlossen ist. Diese bewusste Abkühlphase könnte der Rennspielserie zugutekommen, indem sie Zeit lässt, die Stimmung der Fans nach den jüngsten polarisierenden Teilen wieder zu normalisieren.
Auch wenn es für diejenigen enttäuschend ist, die unmittelbar Neuigkeiten zu NFS suchen, könnte diese strategische Pause die Serie für ein stärkeres Comeback positionieren, wenn die Entwicklungsressourcen schließlich zurückkehren. Vorerst sollten Rennsport-Enthusiasten ihre Erwartungen an kommende Ankündigungen zügeln.
Der Gaming-Gigant scheint seinen "Spieler-zuerst"-Ansatz bei beiden Franchises anzuwenden - sei es bei der Verfeinerung von Battlefield basierend auf der Rezeption von 2042 oder bei einem potenziellen Neustart von Need for Speed mit einer erfrischten Vision.
